Aktuelles vom NABU Stadtverband Köln


Sonntag, 07.06.2026, 10:00 - 12:00 Uhr – Exkursion

Botanische Erkundung im Grüngürtel und auf der Gleueler Wiese

Treffpunkt: HST Bus 978 Rheinenergie-Sportpark, Köln - Müngersdorf

Anmeldung unter: [email protected] oder 0221-7902889

 

Sonntag, 07.06.2026, 11:00 – 13:00 Uhr - Exkursion

Exkursion zur Rinderweide in der Baadenberger Senke

Der Entomologische Arbeitskreis bietet eine Exkursion zu der Rinderweide in der Baadenberger Senke an. Wir wollen uns dort mit den Heck-Rindern befassen. Anhand praktischer Beispiele zeigen wir die Untersuchung von Insekten- und Spinnen auf der Weidefläche 

Treffpunkt: Stöckheimer Weg (Ende), Bocklemünd, 50829 Köln,

Koordinaten: 50.985809 N, 6.851150 E

Link: https://www.openstreetmap.org/search?lat=50.985809&lon=6.851150&zoom=18#map=18/50.985809/6.851150

Leitung: Entomologischer Arbeitskreis, Frank Vohwinkel, Sönke Geske

Ausrüstung: Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung - Nicht barrierefrei

 

Freitag, 12.06.2026, 16:00 – 18:30 Uhr – Seminar

Essbare und heilsame Wildkräuter im NABU-Naturgarten - Seminar zur Verwendung von Wildkräutern – Referentin: Tanja Schmeisser

Treffpunkt: NABU-Naturgarten, Olpener Str./ Plettenberger Str., Köln – Höhenberg

Anmeldung unter: [email protected] oder 0221-7902889



Eine Bienenweide für die Victor Rolff Stiftung

28.05.2026

 

Letze Woche waren wir zu Besuch bei der Victor Rolff Stiftung in Vettweiß  und haben gemeinsam mit Anja Throm ein neues Beet angelegt. Neben Natternkopf und Steppensalbei haben mir noch viele weitere bienenfreundliche und bunte Wildstauden eingepflanzt und sind sehr gespannt, wie sich das Beet über den Sommer entwickeln wird. Neben dem Beet steht zusätzlich seit ein paar Wochen eine Wildbienennisthilfe.

Wir bedanken uns bei der Victor Rolff Stiftung für die Förderung unseres Wildstaudenprojekts und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Hier geht`s zum Projekt


"Stunde der Gartenvögel"- Ergebnisse

Die finalen Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“ sind da!

Der Mauersegler belegt mit 997 gezählten Exemplaren in Köln den ersten Platz. Den zweiten Platz belegt die Kohlmeise, dicht gefolgt von der Amsel. Bei der bundesweiten Auswertung steht der Haussperling ganz vorne, wobei er hier nur auf Platz 7 steht. Der in Köln berühmte Halsbandsittich landet mit 486 gezählten Tieren auf dem 9. Platz, wobei es weit mehr als tausend bekannte Exemplare in der Stadt gibt.

Die restlichen Ergebnisse finden Sie hier.

 

Wir sind sehr erfreut über die vielen Leute, die an der Zählung teilgenommen haben und sind schon sehr gespannt auf die nächste „Stunde der Gartenvögel“.

 

 


Fotowettbewerb!

Im Rahmen des Projekts: „Wilde Schönheiten für Kölner Balkone“ (gefördert durch die Victor Rolff Stiftung), veranstalten wir einen Fotowettbewerb für den buntesten und insektenfreundlichsten Balkon in Köln.  Bis zum 15.09.2026 haben Sie Zeit Ihre Balkone zu fotografieren und uns per Mail unter [email protected] mit dem Betreff: „Fotowettbewerb“ zu schicken. Der schönste Balkon wird prämiert.

 

Wir sind sehr gespannt auf die Bilder!

Hier geht’s zum Projekt

 


Erste Wildstauden eingepflanzt

30.04.2026

Die ersten Schulbesuche im Rahmen des Projektes konnten in Kölner Grundschulgärten erfolgreich umgesetzt werden. Mit großer Begeisterung pflanzten die Kinder heimische Wildstauden wie Aufgeblasenes Leimkraut, Moschus-Malven, Johanniskraut & Flockenblumen ein und entdeckten dabei die Freude am Gärtnern. Wir danken der Victor Rolff Stiftung für die Unterstützung des Projektes.

Foto: Judith Grotendorst

Zur Projektseite 

 


Eulen in der Großstadt - Beitrag bei WDR 5

Foto: Winfried Rusch
Foto: Winfried Rusch

27.04.2026

In der WDR 5 Mediathek gibt es aktuell einen Beitrag über die Arbeit der Eulengruppe des NABU Köln.

Hier können Sie den Beitrag abrufen:  Eulen in der Großstadt bei WDR 5 

 

 


Neue Wildbienen-Nisthilfe in Bayenthal eröffnet

Ehrenamtliche des Arbeitskreises Stadtnatur und Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirche Bayenthal
Ehrenamtliche des Arbeitskreises Stadtnatur und Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirche Bayenthal

21.04.2026

Köln – Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde Bayenthal wurde, nach mehrstündiger Bauzeit eine neue Wildbienennisthilfe aufgestellt. Vorausgegangen waren intensive Planungs- und Vorbereitungsaktivitäten. Schließlich konnte am 14.04.2026 mit den Arbeiten begonnen und diese im geplanten Rahmen abgeschlossen werden. Der Arbeitskreis Stadtnatur vom NABU Köln hatte die Idee in Kooperation mit Kirchengemeinden „Wohnungen“ für  Wildbienen aufzustellen. Die Gemeinde in Bayenthal übernahm die Vorreiterrolle und viele fleißige NABU-Hände vollendeten das Werk. Neben der Wildbienennisthilfe wurden zusätzlich viele verschiedene Wildstauden eingepflanzt, die in Zukunft von verschiedenen Insekten besucht werden sollen. Wir sind sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird. 


Nachruf Anne-Marie Kölbach

Foto: Anne-Marie Kölbach
Foto: Anne-Marie Kölbach

23.03.2026

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserer langjährigen Weggefährtin Anne-Marie Kölbach.

Anne-Marie hat sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement für den Natur- und Artenschutz eingesetzt. Als aktives Mitglied beim NABU Stadtverband Köln war sie nicht nur eine treibende Kraft bei zahlreichen Projekten, sondern auch und insbesondere eine fantastische Naturfotografin, deren Bilder eine ganz besondere Sprache sprechen. Den Fotos von Anne-Marie sieht man an, wie einfühlsam und rücksichtsvoll sie sich den Tieren genähert hat, um sie nicht zu stören. Dem NABU Köln hat sie zudem den Weg in die Medienwelt geöffnet. Sie hat die erste NABU Köln Homepage erstellt und mit ihren Fotos und Texten über unsere Vereinsaktivitäten informiert.

Als ehemalige Weltmeisterin im Windsurfen war Anne-Marie unerschrocken. Das kam auch dem praktischen Artenschutz zugute. Noch im fortgeschrittenen Alter stieg sie für die Installation von Haubentaucher-Brutflößen im Adenauerweiher entschlossen in einen Neoprenanzug, um die Flöße im Wasser zu verankern.

Für unseren Verein war sie weit mehr als nur ein engagiertes Mitglied. Sie war eine verlässliche Mitstreiterin, eine kluge Ratgeberin und eine warmherzige Freundin. Ihr Einsatz, ihre Ideen und ihr unermüdlicher Tatendrang haben unsere Arbeit nachhaltig geprägt.   Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden. 


Igelprojekt startet am 01.03.2026

Foto: Andreas Bobanac
Foto: Andreas Bobanac

26.02.2026

Unser neues Projekt „Stacheltier in Not – Igel gegen Mähroboter“ startet am 01.03.2026! Wir möchten mit diesem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekt erneut den Fokus auf das beliebte Gartentier lenken. In den letzten Jahren häufen sich die Meldungen von schlecht ernährten Igeln und leider auch immer wieder von stark verletzten Igeln, die Kontakt mit Mährobotern hatten. Die Stadt Köln hat zum Schutz des Igels im Oktober 2024 ein Nachtfahrverbot für Mähroboter ausgesprochen, welches wir sehr begrüßen. Im Rahmen des neuen Projekts möchten wir unter anderem igelfreundliche Gärten auszeichnen. Bewerbungen nehmen wir ab sofort entgegen. Außerdem wird es Infoveranstaltungen für alle igelinteressierten Kölner*innen geben und Umweltbildungsangebote für Grundschulen. Alle weiteren Infos finden Sie auf der Projektseite.

 


Wildpflanze des Jahres 2026 - der Natternkopf

Gewöhnlicher Natternkopf, Foto: Kathy Büscher
Gewöhnlicher Natternkopf, Foto: Kathy Büscher

09.02.2026

Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist die Wildpflanze des Jahres und leicht an seinen blauen Blüten und rosafarbenen Blütenknospen zu erkennen. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze liebt sonnige, trockene Magerrasenbereiche und Ruderalflächen. Sie gilt als äußerst robust und kann selbst nach widerholter Mahd noch bis in den  Oktober hinein blühen. 

Darüber hinaus ist der Natternkopf eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten. Viele Schmetterlingsarten, darunter auch der Schwalbenschwanz, sowie Hummeln nutzen ihn intensiv. Der NABU Köln wird in seinem neuen Projekt "Wilde Schönheiten" - gefördert von der Victor Rolff Stiftung - immer mal weider Wildstauden und deren Bewohner vorstellen und hier veröffentlichen. Weitere Infos zum Projekt hier .... 


Neues Projekt: "Wilde Schönheiten für Kölner Balkone" gestartet

Balkone in Köln, Foto: B. Röttering
Balkone in Köln, Foto: B. Röttering

15.01.2025

Nach dem großen Erfolg des Wildstaudenprojekts im Jahr 2024 geht es nun in die nächste Runde. Ermöglicht durch die erneute Förderung der Victor Rolff Stiftung stehen auch in diesem Jahr heimische Wildstauden und ihre Bewohner im Mittelpunkt. Der NABU Stadtverband Köln möchte für Insekten auf den Balkonen der Großstadt neue Lebensräume schaffen und lädt alle Kölnerinnen und Kölner ein, sich mit naturnaher Balkonbepflanzung für den Schutz der heimischen Tierwelt zu engagieren.

Weitere Projektinfos hier: 


Ergebnisse der Brutvogelkartierung auf den Kölner Friedhöfen 2021 - 2025

Foto: Anne-Marie Kölbach
Foto: Anne-Marie Kölbach

09.01.2026

Nach fünf Jahren ist es geschafft: Auf allen 55 städtischen Kölner Friedhöfen haben wir unter Anwendung einer bewährten Kartierungsmethode die Brutvogelarten ermittelt. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen und unterstreichen den ökologischen Wert der Friedhöfe. Insgesamt haben wir in den fünf Jahren 59 Brutvogelarten festgestellt. Weiterlesen...

 


Naturnahe Beweidung: Bringen Rinder die verlorene Artenvielfalt zurück?

Heckrinder im Naturschutzgebiet, Foto: A. Stollewerk
Heckrinder im Naturschutzgebiet, Foto: A. Stollewerk

09.12.2025

Seit April 2025 untersucht der Arbeitskreis Entomologie, wie sich eine naturnahe Rinderbeweidung auf die Biodiversität eines stark gefährdeten Lebensraums auswirkt. Das Projekt findet auf einer Glatthaferwiese in dem Kölner Naturschutzgebiet Baadenberger Senke, Stöckheimer See und Große Laache statt – einem Wiesentyp, der in Deutschland inzwischen als vom Aussterben bedroht gilt. Auf der untersuchten Fläche zeigt sich das typische Problem vieler ehemaliger Mähwiesen: ein hoher Stickstoffgehalt und eine Dominanz wuchskräftiger Obergräser, die Kräuter und andere konkurrenzschwache Arten verdrängen. weiterlesen .... 


Spenden zum Jahresende: Machen Sie als Unternehmen mit!

Foto: © Anan – stock.adobe.com
Foto: © Anan – stock.adobe.com

20.11.2025

Das Jahresende rückt näher und viele Unternehmen fragen sich: Wo können wir dieses Jahr sinnvoll spenden und wirklich etwas bewirken?
Wir als NABU Stadtverband Köln e.V. setzen jede Spende direkt vor Ort ein.

 

Ohne Umwege, unmittelbar dort, wo Natur unsere Hilfe braucht:

 



-    Pflege wertvoller Naturflächen und Schutzgebiete
-    Erhalt unserer traditionellen Obstwiese 
-    Praktischer Vogel- und Fledermausschutz
-    Naturschutzarbeit auf Friedhöfen als wichtige Rückzugsräume der Stadtnatur
-    Umweltbildung an Schulen, für die nächste Generation Naturschützer*innen

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie echte, praktische Naturschutzarbeit. Gemeinsam können wir Lebensräume erhalten und Arten schützen, die dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind.
Wenn Sie Ihre Unternehmensspende dieses Jahr sinnvoll einsetzen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Unterstützung. Für Rückfragen oder Spendenbescheinigungen steht unsere Geschäftsstelle jederzeit bereit.

Unser Spendenkonto lautet: 
Naturschutzbund NABU Köln
Verwendungszweck: Spende
IBAN: DE45 3705 0198 0005 2426 49
SWIFT-BIC: COLSDE33 

Vielen Dank im Namen der Natur!


Kölner Reptilientagung setzt erfolgreichen Schlusspunkt unter zweijähriges Mitmach-Projekt

Foto: Ella Ellerkamp
Foto: Ella Ellerkamp

Ende Oktober fand auf Gut Leidenhausen die Kölner Reptilientagung statt. Die gut besuchte Veranstaltung markierte den offiziellen Abschluss des Projekts „Schuppenträger in Köln“, das über zwei Jahre hinweg durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

Ziel des Projekts war es, neue Erkenntnisse über das Vorkommen und die Lebensräume heimischer Reptilienarten im Kölner Stadtgebiet zu gewinnen. Ein zentraler Bestandteil war die Beteiligung der Kölner Bevölkerung: Über die Reptilien-App von naturgucker.de gingen viele Citizen-Science-Meldungen ein, die maßgeblich zur Datenerhebung beitrugen. Dank dieses Engagements konnten umfangreiche, wertvolle Informationen über Aufenthalts- und Lebensräume verschiedener Reptilienarten gesammelt werden. Die Ergebnisse des Projekts liefern wichtige Grundlagen über die Vorkommen der Arten und für zukünftige Naturschutzmaßnahmen in Köln.

Weitere Infos


Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026

Foto: Hermann Hirsch
Foto: Hermann Hirsch

13.10.2025

Nach 35 Jahren wurde der kleine Feldbewohner erneut zum Vogel des Jahres gewählt.

Weitere Informationen zu Lebensweise, Bedrohung und Schutz des Rebhuhns finden Sie hier.

 

 


Große Artenvielfalt im Vitalisgarten

09.10.2025

Anfang des Jahres trat die Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V. mit der Bitte an den NABU Köln heran, ob es nicht möglich wäre, die vorkommenden Wildbienen-Arten des von der Gartenwerkstadt betreuten Vitalisgarten zu ermitteln. Dieser Garten erhielt schon im Vorfeld von der Stadt Köln die Auszeichnung als Vielfaltsgarten.

 

Der Kontakt zu unserem NABU Arbeitskreis Entomologie wurde bald vermittelt.
Zumal in dem AK mit Frank Hartfeld ein Spezialist für Stechimmen mitarbeitet, war schon nach einem ersten Besuch im März schnell die Zusage gegeben.
Ohne eine von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Köln erteilte Ausnahmegenehmigung für den NABU AK wäre dies jedoch nicht umsetzbar gewesen, da Wildbienen generell unter Artenschutz stehen. Für die Bestimmung vieler Arten ist allerdings oftmals ein Einfangen und Untersuchung am Mikroskop unumgänglich.
Einmal schon vor Ort, wurde auch nach anderen sogenannten Stechimmen geguckt, worunter – neben den Wildbienen – weitere Gruppen wie Grab-, Falten- oder Goldwespen fallen.

Das Ergebnis zum Jahresende kann sich aus Sicht des AK wohl sehen lassen:
Allein 89 Wildbienenarten tummelten sich im Laufe des Jahres auf den Flächen des Vitalisgartens!
Insgesamt wurden bis jetzt im 127 Stechimmenarten nachgewiesen, darunter allein noch weitere 19 Grabwespen-, 11 Faltenwespen- und 6 Goldwespen-Arten....   weiterlesen 

 


Kölner Reptilientagung am 17.10.2025

Zauneidechse, Foto: Sarah Anschütz
Zauneidechse, Foto: Sarah Anschütz

Kölner Reptilientagung am 17.10.2025 von 15:00 - 18:30 Uhr auf Gut Leidenhausen in Köln-Porz

Programm:

15:00 Uhr: Begrüßung & Projektvorstellung – Birgit Röttering, NABU Köln
15:30 Uhr: Gebietsfremde Reptilien und ihre Auswirkungen für Köln - Elmar Schmidt, Biostation Leverkusen-Köln
16:00 Uhr: Die Ruineneidechsen in Köln und ihre Verbreitung – Dr. Michael Braun, NABU Rhein-Erft
16:30 Uhr: Pause mit kleinem Imbiss
17:00 Uhr: Die Verbreitung der Reptilien in Köln, Datenerfassung & Darstellung - Ivo Bathke, BUND Hürth
17:30 Uhr: Die Pityuseneidechsen auf Formentera: Eine Bilderreise zu einer bedrohten, wunderschönen Eidechsenart - Sven von Loga, Fotograph & Buchautor
18:00 Uhr: Austausch & Anregungen
18:30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung ist ausgebucht


NABU-Mitgliederwerbung in Köln

Foto: Birgit Röttering
Foto: Birgit Röttering

15.09.2025

Seit dieser Woche ist ein Team junger Werber*innen für den NABU Köln unterwegs, um neue Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. Die Mitarbeitenden sind gut erkennbar an ihren blauen Jacken oder T-Shirts sowie an ihren offiziellen Ausweisen. Aktuell informieren sie vor Rewe-Märkten über die Arbeit des NABU und werben neue Mitglieder. 

Der NABU Köln freut sich über die Unterstützung.

 


Glyphosat Angriff auf Naturdenkmäler

Foto: Artur Keil
Foto: Artur Keil

01.09.2025

Baummorde wie diese häufen sich leider immer mehr, bei denen Bäume am Stamm angebohrt und das Pflanzengift Glyphosat in die Bohrlöcher injiziert wird. Erst kürzlich wurde die über 200 Jahre alte Karl-Spengler Eiche in Riedstadt angebohrt und mit Glyphosat vergiftet. Diese Zerstörung jahrhunderter alter Bäume hat dabei nicht nur gravierende Auswirkungen auf das unmittelbare Ökosystem, sondern auch auf die Gesellschaft. Viele Menschen verbinden mit diesen Bäumen viele schöne Erinnerungen und zeigen sich besonders betroffen. Die Karl-Spengler Eiche in Riedstadt ist leider kein Einzelfall. Laut polizeilicher Kriminalstatistik gab es zwischen 2020 und 2024 in Hessen rund 79 Fälle. Alte Bäume wie die Karl-Spengler Eiche sind zwar juristisch als Gegenstand gekennzeichnet, sind dabei aber sogar noch viel mehr als ein Lebewesen. Sie sind Zeitzeugen längst vergangener Tage, Schattenspender, Klimaregulierer, Wasserspeicherer, Bodenverbesserer, Nährstoffaufbereiter, Sauerstoffgeber, Luftreiniger und Lebensraum für eine Vielzahl verschiedener Tierarten, uns miteingeschlossen. In meinen Augen ist der Angriff auf einen Baum der sich nicht wehren kann, mehr als ein Angriff auf ein Lebewesen, welches als Gegenstand deklariert ist und sollte mit mehr als in den meisten Fällen einer Geldstrafe geahndet werden.

 

Auch wenn gerade in Hessen diese Angriffe gehäuft vorkommen, von einem Zusammenhang zwischen den Taten ist nicht auszugehen. Weitere Fälle sind auch aus NRW wie 2022 in Oberhausen und 2024 in Dortmund bekannt. Bäume sind leider oft ein Streitthema zwischen Nachbarn, oder stehen ambitionierten Bauvorhaben im Weg und so können sie gerade hier zum Opfer solcher Angriffe werden. Leider ist es oft schwierig Täter*innen zu ermitteln.

 

Hier ist die Polizei vor allem auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Auch wenn in Köln bisher noch keine Fälle bekannt sind, die Wachsamkeit von Spaziergänger*innen und Anwohner*innen ist gefragt, damit dies auch so bleibt. Sollten Sie verdächtige Personen entdecken, die mit Akkubohrer in der Nähe von Bäumen hantieren, melden Sie dies bitte umgehend der Polizei.

 

 


Wespen und Hornissen – kein Grund zur Panik!

Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln
Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln

12.08.2025

Wespen und Hornissen spielen eine wichtige Rolle in unseren Ökosystemen, denn sie bestäuben Pflanzen und regulieren andere Insektenpopulationen. Hornissen, Wildbienen einschließlich Hummeln und einige Wespen stehen unter besonderem Artenschutz. Das bedeutet, sie dürfen weder gefangen, noch verletzt oder getötet werden und ihre Nester dürfen nicht ohne Genehmigung entfernt oder beschädigt werden.

 

Der NABU Köln bietet keine Hilfe bei Problemen mit Wespen- oder Hornissennestern an.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Köln: 

 

Stadt Köln, Umwelt- und Verbraucherschutzamt: 0221 / 221-34035, Online-Infos der Stadt Köln

 

Bitte bedenken Sie: In vielen Fällen ist es möglich, mit Wespen oder Hornissen friedlich zusammenzuleben, denn oft verschwinden die Nester bereits im Herbst von selbst.


Jetzt Reptilien melden

Zauneidechse, Foto: Frank Derer
Zauneidechse, Foto: Frank Derer

04.08.2025

 Bis Ende Oktober 2025 wurde unser Reptilienprojekt "Schuppenträger in Köln" noch verlängert und somit haben Sie jetzt noch die Möglichkeit, uns Ihre Sichtungen zu melden.

Wenn Sie Zauneidechsen, Mauereidechsen, Blindschleichen oder Schlangen im Kölner Stadtgebiet sehen, schicken Sie uns die Meldung oder tragen das gerne direkt hier in die Naturgukcer App ein. Im Moment sind die Jungtiere unterwegs, also genau hinschauen. 

 

Wir danken der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW für die Unterstützung des Projekts.


Mauser: Wo sind meine Vögel im Garten hin?

Foto: NABU/Jan Piecha
Foto: NABU/Jan Piecha

24.07.2025

Ab Juni bis in den Frühherbst hört und sieht man meist kaum noch Singvögel im Garten. Dies liegt daran, dass sie in diesem Zeitraum nach der Brutzeit die Mauser durchlaufen. Bei diesem Prozess wird das Federkleid der Vögel vor den Wintermonaten nochmals erneuert.
Federn nutzen sich über die Zeit hinweg ab oder werden beschädigt. Da sie eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur und für den Flug spielen, wird das Federkleid immer wieder erneuert. Der Federwechsel geschieht daher bei Singvögeln meist vor dem Winter, da in diesen Monaten eine gute Isolation mit hohem Schutz benötigt wird und erfolgt schrittweise, um die Vögel nicht zu sehr zu beeinträchtigen. In dieser Zeit ziehen sich die Vögel zurück, da sie schlechter fliegen können und somit auch Feinden einfachere Beute bieten. Die Mauser durchlaufen alle Vogelarten, es unterschiedet sich jedoch die Häufigkeit der Mauser je nach Art. Prinzipiell mausern die meisten Singvögel einmal im Jahr, andere Arten, die sehr groß werden, wie z.B. Greifvögel oder Storche, brauchen mehrere Jahre, bis das komplette Federkleid erneut ist.
Die Vögel sehen in diesem Zeitraum etwas zerzaust und unter Umständen weniger farbenfroh aus.

 


Gärtner*innen in Kalk gesucht

18.07.2025

Unser NABU Garten im Gartenlabor Kalk freut sich immer über neue Mistreiter*innen, die Lust auf naturnahes Gärtnern haben! Die Fläche hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt und es gibt dort zwar immer viel zu tun, aber mindestens genauso viel zu sehen und zu ernten. Im Jahresverlauf gibt es von Erdbeeren über Rhabarber, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, verschiedenen Blattsalate und Kräutern, sowie Zucchini, Tomaten, Kürbis und Co allerlei zu probieren und zu ernten.  Dazwischen gibt es wilde Bereiche mit heimischen Wildblumen, in denen sich verschiedene Insekten beobachten lassen.

Wer Lust hat sich dort zu engagieren, ist herzlich eingeladen donnerstags von 15 - 17 Uhr im Garten vorbeizuschauen.

Die Fläche befindet sich in Höhenberg in Köln-Kalk an der Olpener Straße/ Ecke Plettenberger Straße (Nähe KVB Haltestelle "Köln Sportpark Höhenberg", Linie 1). Der NABU-Garten ist direkt vorne an der Plettenberger Straße mit der Holzinfotafel

 

 

Mauersegler Nachwuchs am Klingelpütz erfolgreich ausgeflogen

15.07.2025

Am Abend des 01.07.2025 haben die beiden Mauersegler-Jungen aus Nistkasten 1, deren Aufwachsen wir in der diesjährigen Brutsaison per Webcam verfolgen konnten, ihren ersten Flugversuch erfolgreich gestartet und sind seitdem unterwegs. Jetzt geht es für sie darum, ihre Muskeln zu trainieren und selbstständig Insekten zu jagen, bis es Anfang August auf die große Reise Richtung Süden in die Überwinterungsgebiete geht. Die Elternvögel übernachten noch häufig im Nistkasten und geniessen scheinbar die “sturmfreie Bude”. In Nistkasten Nr. 2 wurden zwei Brutversuche gestartet, leider beide nicht erfolgreich. 

Die Webcam wird Anfang August  abgeschaltet. Wir freuen uns jetzt schon auf  die nächste Brutsaison und wünschen den Sommerboten eine sichere Reise nach Süden!

 

 

 


Schwalbenfreundliches Haus ausgezeichnet

Foto: Jana Romero
Foto: Jana Romero

26.06.2025

Im rechtsrheinischen Köln Dünnwald öffnet die ASG Antoniter Siedlungsgesellschaft ihre Türen für Schwalben. Umgeben von Feldern und in der Nähe eines Pferdestalls sollen Mehlschwalben hier zukünftig durch das Anbringen von künstlichen Schwalbennestern ein Zuhause finden.

Die Grünanlagen der Siedlung wurden bereits durch den Baumsachverständigen Sven Berkowicz  insektenfreundlich gestaltet, sodass die Schwalben dort auch Nahrung finden können.

Außerdem sind dort weitere Maßnahmen für andere Arten geplant. 

 

Wenn auch Sie Schwalben am Haus oder im Stall haben, bewerben Sie sich gerne um eine NABU Plakette. Alle Infos zur Auszeichnung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier: Aktion Schwalbenfreundliches Haus

 

 


Mauersegler Livestream 2025 gestartet

Screenshot aus dem Livestream, Kasten 1
Screenshot aus dem Livestream, Kasten 1

12.05.2025

Im Rahmen unseres Nistkastenprojekts haben wir in der Kölner Innenstadt zwei Mauerseglerkästen mit Kameras ausgestattet und können nun im Livestream die diesjährige Brutsaison mitverfolgen.

 

Dr. Hans-Helmut Brill hatte uns kontaktiert und seine selbstgebauten Mauersegler-Nistkästen für eine solche Aktion angeboten. Dort brüten seit 6 Jahren Mauersegler, sodass der Einsatz von Kameras dort wirklich vielversprechend war.

Der LBV hat uns einen sehr guten Webcam Anbieter empfohlen, der uns klasse beraten hat und uns beim Einbau und der Installation der Kameras unterstützt hat.

Vorher mussten die Kästen noch etwas von Herrn Brill umgebaut werden, sodass die Kameras genügend Platz fanden und nachdem sein Balkon dann verkabelt war, konnte es quasi auch schon pünktlich zur Rückkehr der Mauersegler losgehen.

 

Die ersten Beobachtungen waren schon sehr spannend. Denn bereits seit Installation der Kamera konnten wir beobachten, dass ein Mauerseglerpärchen regelmäßig im Kasten übernachtet. Und dass sie wohl Langschläfer sind, denn meistens flogen sie am nächsten Morgen nicht vor 11 Uhr wieder los.

 

Damit alle Meilensteine festgehalten werden, haben wir ein Logbuch eingerichtet und fiebern nun nach der Eiablage am 08. Mai in Kasten 1 der Aufzucht der Jungen entgegen. Zum Livestream gehts hier!

 

Ein großes Dankeschön geht an die Deutsche Postcode Lotterie für die Förderung dieses Projekts!

 


Wenn Enten auf dem Balkon brüten...

Foto: Pia Reufsteck
Foto: Pia Reufsteck

17.04.2025

Die Balkon-Enten Saison ist eröffnet. In Großstädten wie Köln ist es nicht ungewöhnlich, dass Stockenten auf Balkonen oder Dachterrassen in Pflanzkübeln oder Hochbeeten brüten. Dort sind sie sicher vor Prädatoren, wie Füchsen beispielsweise und die Nähe zum Menschen stört sie in der Regel nicht sonderlich.

Wenn die Entenküken geschlüpft sind, müssen sie schnellstmöglich zum nächsten großen Gewässer und brauchen je nachdem Unterstützung auf dem Weg dorthin.

 

 

Der NABU Köln ist nicht darauf eingestellt, geschlüpfte Entenküken und die Entenmutter einzufangen und zu einem Gewässer zu bringen! Wenden Sie sich bitte an die Feuerwehr oder an Tierschutzvereine. Eine sehr gute Beschreibung und Anleitung können Sie hier lesen:

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-balkon/enten-auf-dem-balkon/

 


Die Ruineneidechse in Köln

Foto: Thorsten Driesener
Foto: Thorsten Driesener

24.04.2025

 

Die Ruineneidechse (Podarcis siculus) gehört zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und zur Gattung der Mauereidechsen (Podarcis). Sie ist noch nicht lange Teil unserer heimischen Fauna. In Köln wurde sie 2013 zum ersten Mal nachgewiesen. Seit letztem Jahr kommt sie vermehrt im Kölner Westen vor. Ursprünglich stammt die Art aus Italien und angrenzenden Mittelmeerregionen.

Nach Deutschland gelangte sie vor allem durch den Menschen. Durch Handel und Transportwege, aber auch absichtlich ausgesetzt, breitet sie sich nun hier aus. 
Mehr Infos zu unserem Reptilienprojekt finden Sie unter: Reptilienprojekt
Wir danken der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW für die Förderung.


Neues Video auf unserem Youtube-Kanal zum Nistkasten-Tracker-Projekt

Foto: NABU/CEWE/Marlies Weber
Foto: NABU/CEWE/Marlies Weber

14.04.2025

 

Da Vögel durch Urbanisierung und den Klimawandel immer weniger Nisthabitate finden, hat sich der NABU zum Ziel gesetzt Vögeln eine Nistmöglichkeit zu bieten. Um die Arbeit zu erleichtern wurde das Projekt NABU-Nistkasten-Tracker ins Leben gerufen. Die über 1500 Nistkästen in Köln müssen regelmäßig gewartet, gereinigt und datiert werde. Anstelle von analoger Schreibarbeit wurde die Nistkasten-Tracker-App eingeführt. Die App ermöglicht all diese Informationen digital auf einem Blick, sowie eine statistische Auswertung zu den Fragen: Wurde der Nistkasten angenommen, welche Arten brüteten und wie war der Bruterfolg. Weitere Infos zu dem Projekt gibt’s in unserem neuen YouTube Video:

https://www.youtube.com/watch?v=IxOKkVasgSE

Mehr zu unserem Projekt finden Sie unter: Nistenkasten-App

 

Ein großes Dankeschön geht an die Deutsche Postcode Lotterie für die Förderung dieses Projekts!


Seminar: Alles rund um Nistkästen

10.04.2025

 

Vielen Dank an alle Teinehmer*innen, Referent*innen und die Deutsche Postcode Lotterie, die unserer Seminar: Alles rund um Nistkästen möglich gemacht haben. Den Bericht zum Seminar können Sie hier nachlesen.


Bald ist es wieder soweit, der "Mähfreie Mai" beginnt!

25.03.2025

 

Der NABU lädt Sie dazu ein, im Mai einfach mal komplett aufs Mähen zu verzichten, denn damit sparen Sie nicht nur Zeit und Energie, sondern tun vor allem der Artenvielfalt und dem Boden etwas Gutes. Artenreiche Wiesen bieten Insekten und Vögeln nämlich, im Gegensatz zu kurz gemähten Rasen, eine Vielfalt an Nahrung und natürlichen Lebensräumen, die in Städten immer mehr verloren gehen.

Weiterlesen...


Neue Naturdenkmäler für Köln

Foto: Martin Link
Foto: Martin Link

02.12.2024

Wenn Bäumen eine im Vergleich zu anderen Bäumen derselben Art herausgehobene Bedeutung zukommt, können sie als Teil der Kölner Geschichte und als wertvolles Erbe für kommende Generationen unter den besonderen Schutz der Naturdenkmalverordnung gestellt werden. Diese Bäume sind dann ein "bestehendes Naturdenkmal". Durch die Unterschutzstellung werden grundsätzlich alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder nachhaltigen Störung des Naturdenkmals führen könnten. Die Verkehrssicherungspflicht für Naturdenkmäler liegt bei der Stadt Köln, auch bei Bäumen auf privaten Flächen. Sie umfasst Kontrollen zur Prüfung der Sicherheit sowie die Durchführung notwendiger Maßnahmen.

 

Rechtgrundlage für die Unterschutzstellung ist § 28 des Bundesnaturschutzgesetzes. Dieser besagt, dass Einzelschöpfungen der Natur als Naturdenkmal festgesetzt werden, wenn ihr besonderer Schutz aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist.

 

Einige Bäume sind bereits durch die aktuelle Naturdenkmalverordnung geschützt.

 

Gemeinsam mit Ihnen will die Stadt Köln nun weitere außergewöhnliche Bäume in Köln identifizieren!

Beteiligen können Sie sich unter: https://meinungfuer.koeln/neuenaturdenkmaeler  bis zum 08.12.2024


Obstbaumschnitt am Jungbaum

21.11.2024

 

Beim Obstbaumschnitt am Jungbaum verfolgt man im Wesentlichen drei Ziele. Steigerung der Vitalität, um einen möglichst hohen Ertrag und optimalen Wuchs zu erzielen, Aufbau einer statisch stabilen Krone damit bei schwerem Behang keine Äste abbrechen und die Formung einer gut nutzbaren Baumkrone zur Erleichterung der Ernte, durch einen optimalen Zugang zum Kronenbereich per Leiter. Außerdem kontrolliert man beim sogenannten Jungbaumschnitt genau, welche Äste später die sogenannten Leitäste werden sollen, also die Hauptäste, die aus der Stammverlängerung heraus entspringen, die Krone formen und an denen später die Früchte gebildet werden.

 

 

Mehr Informationen auf:

https://www.nabu-koeln.de/natur-landschaft/streuobstwiesen/

 


Nistkästen für Sankt Albertus Magnus

 

Mitglieder der Eulengruppe haben zusammen mit dem Beringer Carl Caspar in der Sankt Albertus Magnus Kirche einen Schleiereulen- und einen Turmfalkenkasten angebracht. Casper, der Greifvögel wie ua. Wanderfalken, Turmfalken, aber auch Eulen wie Uhu und Schleiereule beringt, kennt die speziellen Anforderungen der Turmfalken. Für den Schleiereulenkasten wurde ein spezieller Schiebemechanismus entwickelt, mit dem man den Kasten nach aussen kurzzeitig verschließen kann. Damit wird verhindert, dass die jungen Eulen bei Kontrollen des Kastens nicht nach draußen flüchten und dann nicht wieder zurückfinden. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ellerbrok wurden die Kästen speziell für die Anforderungen der Kirche geplant und von der Schreinerei Zug um Zug gefertigt. Wir hoffen, dass die Kästen im nächsten Jahr vielleicht schon angenommen werden. 

Fotos: Franz Lindinger & Thomas Mahr

 


Rascheln - grunzen - Schmatzgeräusche?

Foto: Andreas Bobanac
Foto: Andreas Bobanac

31.10.2024

Nicht um sonst wird der Igel in Großbritannien „hedgehog“ genannt, was sich mit Heckenschwein übersetzen lässt. Auf der Suche nach Schnecken, Würmer und andere Insekten, legen die kleinen Tierchen nachts oft mehrere Kilometer zurück.

Mit seinen Stacheln, verhornte Haare die von innen hohl sind, ist er gut geschützt. Nur Uhus oder Dachse sind eine echte Bedrohung . Junge Igel sollten sich aber auch vor Füchsen und Mardern in acht nehmen. 

Die mit Abstand größte Bedrohung des Igels, ist aber der Mensch. Durch den Ausbau der Landwirtschaft und die Art wie wir diese betreiben, wird sein natürlicher Lebensraum drastisch verkleinert. Mittlerweile leben etwa neun mal mehr Igel in der Stadt, als auf dem Land.

Doch auch dort wird ihnen das Leben und damit ihr Artbestand erschwert. Seit einigen Jahren fallen viele Igel Mährobotern zum Opfer. Diese erkennen die kleinen Tiere nicht und da Igel neugierig sind, stecken sie ihr Näschen gerne überall rein. Danach erliegen sie, meistens ungesehen, den Schnittwunden und nur wenige werden bemerkt und zum Tierarzt gebracht. Deshalb gibt es seit Oktober 2024 in Köln ein Nachtfahrverbot für Mähroboter, das auch die Dämmerungszeit einschließt und die nachtaktiven Tiere schützen soll.

Unterstützten können wir den Igel, in dem wir unsere Gärten insektenfreundlich bepflanzen und Versteckmöglichkeiten durch Hecken oder Holzhaufen bieten. Und vor allem auf Pestizide und Schneckengift verzichten, das fressen Igel nämlich auch. Wichtig zu wissen ist zudem, dass Igel relativ spät in den Winterschlaf gehen, und man einen gesunden Igel nicht einsammeln sollte, weil man glaubt er sei noch zu schmächtig.

 


Wo sind alle Vögel hin?

Foto: Jan Piecher
Foto: Jan Piecher

10.10.2024

Dem ein oder anderen aufmerksamen Spaziergänger wird vielleicht aufgefallen sein, dass es im Hochsommer bis in den Spätherbst, teils stiller in den Parks geworden ist und sich einige Vögel nur noch selten zeigen. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, sondern lediglich der Zeitraum, in dem die Vögel ihr Gefieder erneuern. Sie kommen in die Mauser. Federn bestehen genau wie unsere Haare und Fingernägel aus dem Protein Keratin und nutzen sich mit der Zeit ab. Nach der beanspruchenden Brutzeit ist für viele Vögel der beste Zeitpunkt, um ihr altes gegen ein neues Federkleid zu tauschen, das sie im Winter dann wieder effektiv wärmen oder in andere Länder tragen kann. Der Federwechsel führt allerdings dazu, dass die Vögel für kurze Zeit nur schlecht oder gar nicht fliegen können und dadurch zu leichterer Beute werden. Deshalb ziehen sie sich zurück und Vogelliebhaber müssen eine Weile auf ihre Lieblinge verzichten.

In der Regel dauert die Mauser jedoch nur einige Wochen und so sind die Vögel danach auch wieder zu sehen und zu hören.


Population von Ruineneidechse in Köln bestätigt

Ruineneidechse in Köln, Foto: Sven von Loga
Ruineneidechse in Köln, Foto: Sven von Loga

02.09.2024

Kennen Sie die Ruineneidechse? Die zur Gattung der Mauereidechsen gehörende Art kommt eigentlich nur in Italien und in einigen weiteren Gebieten im Mittelmeer vor. Die einzige, bisher aus Deutschland gemeldete Population war bisher aus Karlsruhe bekannt.

Jetzt wurde eine Population der Ruineneidechse zur völligen Überraschung auch in Köln nachgewiesen. Wir freuen uns sehr, dass uns das in unserem Reptilienprojekt gelungen ist und danken der Stiftung Umwelt und Entwickling Nordrhein Westfalen für die Unterstützung.

 


Neue Fledermauskästen für die Kölner Friedhöfe

Foto: Karsten Keller
Foto: Karsten Keller

22.07.2024

Wir möchten uns herzlich bei Stefan Schmitz (Friedhofsgärtnerei Schmitz) bedanken, der am 20. Juli 2024, 15 Fledermauskästen der Firma Schwegler an den Friedhöfen Longerich und Weiden aufgehängt hat. Eure Unterstützung bedeutet uns viel.

– vielen Dank, Stefan!

Die Fledermauskästen werden immer wichtiger, da es durch die

Intensiverung von Landwirtschaft, dem massiven Einsatz von Pestiziden, unbedachten Bausanierungen und Lichtverschmutzung immer weniger Schlafplätze für seltene Arten gibt.

Da Fledermäuse verlassene, naturnahe Orte bevorzugen, bieten sich Friedhöfe optimal für die Anbringung der Kästen an.

 

Die Fledermauskästen werden als Sommerquartiere, auch "Wochenstube" genannt, für die Weibchengruppen und ihre Jungtiere genutzt.

 


Neue Reptilienbroschüre erschienen

25.06.2024

Im Rahmen des Projektes „Schuppenträger in Köln“ ist eine neue Broschüre für Kinder & Erwachsene erschienen. In dieser 24-seitigen DIN A4 Broschüre werden alle heimischen Reptilienarten in Nordrhein-Westfalens vorgestellt; deren Aussehen, Lebensweise und Fortpflanzung. Auch gibt der NABU Tipps, wie man selber einen reptilienfreundlichen Garten gestalten kann und wie Sichtungen dem NABU gemeldet werden können. Die Broschüren sind kostenlos und eignen sich gut für Schulklassen. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

 


NABU-Position zum Umgang mit der AfD

11.06.2024

Anlässlich der Ergebnisse der Europawahl am vergangenen Wochenende gibt es nachfolgend die wichtisgten Punkte aus dem Positionspapier des NABU Bundesverbandes zum Umgang mit der AfD:


Der NABU trägt Verantwortung, nicht nur für den Natur- und Umweltschutz sondern auch als starke Stimme einer demokratischen Zivilgesellschaft. Wir haben klare Handlungsrichtlinien für den Umgang mit der Partei entwickelt.

Der NABU positioniert sich grundsätzlich gegen rechtsextreme sowie rechtspopulistische Verhaltensweisen. Im Juni 2023 beauftragte der Bund-Länder-Rat die Arbeitsgruppe „Umgang mit politischen Parteien“ damit, eine Position zum Umgang mit der AfD zu entwickeln. Da die Partei Werte vertritt, die denen des NABU laut Bundessatzung widersprechen und gleichzeitig viel zu Naturschutzthemen kommuniziert, besteht Klärungsbedarf zum praktischen Umgang mit der Partei und handelnden Personen.

 

Als NABU wollen wir,

  • die AfD nicht als normale, demokratische Partei darstellen,
  • der AfD keine Bühne für ihre Politik bieten,
  • die Perspektive der AfD nicht aufwerten,
  • deutlich machen, dass die Werte der AfD mit denen des NABU nicht vereinbar sind,
  • den Verschwörungselementen der AfD entgegentreten,
  • der AfD die Argumente des Naturschutzes nicht für ihre ausgrenzende Politik überlassen,
  • der AfD keine Einflussmöglichkeiten auf unsere Strukturen einräumen und uns bewusst abgrenzen,
  • der AfD keine Chance bieten, sich mit dem guten Namen NABU zu schmücken.

Je nach Stärke der Bindung an die Werte der Partei ergreifen wir Maßnahmen, um diese Prinzipien durchsetzen zu können. Details hierzu finden Sie in unserem Positionspapier

 


Neue Reptilienposter

04.01.2024

 

Ein neues Poster ist im Rahmen des Projektes "Schuppenträger in Köln" erschienen. Hier werden die acht heimischen Reptilienarten NRWs dargestellt.

 

Neben den drei Eidechsenarten und der Blindschleiche, gibt es vier verschiedene Schlangenarten in Nordrhein-Westfalen.

 

Die Poster können in einer Größe von DIN A2 in der NABU-Geschäftsstelle, Luxemburger Str. 295, 50939 Köln kostenlos abgeholt werden.

 

Der NABU bietet auch für Grundschulen Unterrichtseinheiten zu den heimischen Reptilien und zu dem Projekt an. Hierfür eignen sich die Poster ganz besonders.

 

Das Projekt wird unterstützt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und hat eine Laufzeit vom 01.07.2023 - 30.06.2025.

 

Zeichnungen: Grot&Dorst

 

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Der Mosel-Apollofalter – Schmetterling des Jahres 2024

Foto: Tim Laußmann
Foto: Tim Laußmann

05.12.2023

Der Mosel-Apollofalter (Parnassius apollo ssp. vinningensis) zählt mit einer Flügelspannweite von 65 bis 75 mm zu den größten Tagfaltern in Deutschland. Er ist erkennbar an seiner auffälligen Zeichnung mit schwarzen und roten Flecken. Passend benannt nach dem Gott des Lichtes, ist der Apollofalter meist im Sonnenschein anzutreffen.

 

Leider ist er laut der roten Liste stark gefährdet und nur noch sehr selten. Die an der Mosel vorkommende Unterart wurde 2011 zum letzten Mal zahlreich gesichtet. Hauptgrund für den starken Rückgang sind vermutlich die in der intensiven Landwirtschaft, insbesondere im Weinbau, eingesetzten Pestizide, der Klimawandel spielt wohl nur eine untergeordnete Rolle. In den letzten Monaten wurde herausgefunden, dass die die Ausbringung neuartiger Fungizide per Hubschrauber eine wichtige Rolle bei dem starken Einbruch nach 2011 spielen könnte.

 

Die wunderschönen Schmetterlinge sind überwiegend zwischen Mitte Mai und Juli an der Mosel zu bewundern. Sie ernähren sich von Nektar, bevorzugt aus der Skabiosen-Flockenblume oder der Kartäusernelke. Der Apollofalter ist einbrütig, bildet also pro Jahr nur eine Generation aus. Das Weibchen klebt nach der Paarung bis zu 200 Eier einzeln unter Felsvorsprünge und an dürres Pflanzenmaterial. Schon nach etwa 10 Tagen sind die winzigen Raupen in den Eiern vollständig entwickelt. Sie schlüpfen jedoch erst im Frühjahr des Folgejahres. Die Raupen ernähren sich im Moseltal fast ausschließlich von der Weißen Fetthenne.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


Mehr Grün statt Grau - Projekt erfolgreich beendet

Foto: Claudia Unger
Foto: Claudia Unger

10.11.2023

 

Im Projektzeitraum haben wir Kölner Unternehmen unterstützt, ihre Firmengelände ökologischer zu gestalten und sie für ihre Bedeutung in der Stadtnatur sensibilisert.
Dazu haben wir eine kostenfreie Erstberatung angeboten und gemeinsam mit Mitarbeitenden verschiedene Aktionen umgesetzt. Es wurden beispielsweise heimische Wildstauden gepflanzt, Nisthilfen für Vögel, Wildbienen und Fledermäuse installiert und praktisches Know-how im Rahmen von Workshops vermittelt. Die teilnehmenden Unternehmen wurden nach Projektende mit dieser Plakette ausgezeichnet.
Wir danken der Deutschen Postcodelotterie für die Förderung des Projektes!

 

 

 


Social Day der Firma VW OTLG Poll im NABU Lehrgarten

25.10.2023

Vergangenen Freitag haben wir in unserem (sich im Aufbau befindenden) Lehrgarten in Vogelsang tatkräftige Unterstützung von 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma VW OTLG aus Poll bekommen.

 

Im Rahmen ihres Social Days haben die Angestellten bei typischem Herbstwetter einen ganzen Container voll Altholz von der Fläche geschafft, Grünschnitt sortiert, Sträucher ausgegraben und neu gepflanzt und einen großen Komposter aus ausgedienten Paletten errichtet.

 

Trotz erschwerter Bedingungen durch Regen und Schlamm wurde sehr viel geschafft und wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich für die tolle Unterstützung bedanken!

Fotos: Marion Gremse, Sabine Arzberger, Jana Romero